Galtonbrett

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Kugeln gesamt: 0  ·  p=0.5  ·  n=10
Warum verteilen sich die Kugeln so? Verfolge erst 5 einzelne Kugeln — jede entscheidet an jeder Reihe links oder rechts.
Stochastik · 3D-Simulation

Das Galtonbrett

Jede Kugel trifft an jeder Reihe eine Ja/Nein-Entscheidung: links oder rechts. Eine Kugel mit n Reihen trifft also n Entscheidungen.

Tausende Kugeln ergeben daraus eine Kurve — die Binomialverteilung. Bei sehr vielen Kugeln nähert sie sich der Glockenkurve an.

Parameter: zunächst p und N frei, n fest auf 10. Im Fortgeschrittenen-Modus sind alle Parameter frei.

Theorie

Binomialverteilung

P(X = k) = C(n, k) · pk · (1 − p)n−k

Empirisch (blaue Säulen): So haben sich die tatsächlich gefallenen Kugeln verteilt. Weiße Stäbe: So sollte es nach der Binomialverteilung aussehen.

Bei wenigen Kugeln weicht die empirische Kurve sichtbar ab — das ist Zufall, kein Fehler. Je mehr Kugeln fallen, desto näher kommt die Verteilung der Theorie (Gesetz der großen Zahlen).

Galtonbrett

Das Galtonbrett wurde von Francis Galton (1889) konstruiert — als Maschine, die den Zufall sichtbar macht: Aus vielen einzelnen Zufallsentscheidungen entsteht eine vorhersagbare Verteilung.

Bernoulli-Kette → Binomialverteilung → Normalverteilung: Jede Kugel ist eine Kette von n unabhängigen Ja/Nein-Entscheidungen. Viele Kugeln ergeben die Binomialverteilung; bei großem n nähert sie sich der Glockenkurve.

Dieses Lernobjekt ist Teil einer Reihe interaktiver 3D-Simulationen — gebaut mit Three.js und prozeduraler Geometrie.